P. Senthilkumar Yoga
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P. Senthil Kumar

Yoga

Yoga ist eine uralte indische Philosophie, deren Ziel ursprünglich die Erleuchtung durch Meditation war. Die Körperübungen dienten dazu, den Körper für möglichst langes beschwerdefreies Sitzen in Meditationspose vorzubereiten. Die klassischen Schriften beschreiben vier Wege, um zur Erleuchtung zu gelangen:

Raja Yoga (Herrschaft über den Geist)
Jnana Yoga (Erkenntnis durch Wissen)
Karma Yoga (selbstlose Tat)
Bhakti Yoga (Hingabe an Gott)

Raja Yoga wurde von Patanjali in seinem Yoga-Sutra dargestellt, dem ältesten erhaltenen Werk über Yoga. Darin wird in Sanskrit-Versen der „achtgliedrige Weg“ (Ashtanga) beschrieben:

  • Verhalten gegenüber anderen (Yama)
  • Verhalten gegenüber sich selbst (Niyama)
  • Körperübungen (Asanas)
  • Atemübungen (Pranayama)
  • Rückzug der Sinne von Objekten (Pratyahara)
  • Konzentration (Dharana)
  • Meditation (Dhyana)
  • Einssein (Samadhi)

Hatha Yoga entstand erst später, dieser Begriff bezeichnet eine mehr körperbetonte Form des Yoga im Gegensatz zum eher spirituellen Raja Yoga. Diese Form des Yoga ist heute am weitesten verbreitet.

Es gibt heute Vielzahl von Yoga-Schulen welche alle auf verschiedenen Traditionen gründen und verschiedene Aspekte betonen.
Ein sehr einflußreicher Yoga-Guru war T. Krishnamacharya aus Karnataka in Indien. Er lebte von 1888 bis 1989, und auf seine Schüler gehen einige heute sehr bekannte Schulen zurück: B.K.S. Iyengar begründete das Iyengar-Yoga, Pattabhi Jois das Ashtanga-Yoga (nicht zu verwechseln mit oben beschriebenem achtgliedrigem Weg), sein Sohn T.K.V. Desikachar lehrt seinen Stil weiter. Sri Srivatsa Ramaswami, mein Guru, lernte über 33 Jahre hinweg von diesem Meister und war damit einer seiner längsten Schüler.

Eine andere Schule geht auf Swami Sivananda (1887-1963) aus Tamil Nadu zurück. Sivananda Yoga ist heute auf der ganzen Welt verbreitet, es basiert auf 12 Grund-Asanas und ihren Variationen.


Grundsätzlich zielt Yoga darauf ab, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Die Methoden dazu sind Pranayama (Atemübungen), Asanas (Körperübungen), Mudras (Handstellungen), Entspannung, Konzentration und Meditation.
Das regelmäßige Praktizieren von Yoga hat viele positive Effekte – durch die Asanas werden die Flexibilität, Kraft und Ausdauer des Körpers erhöht, die Durchblutung verbessert, die Rückenmuskulatur gestärkt. Die Atemübungen fördern die Konzentration und beruhigen in Zeiten von Stress.


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